Ergebnis der Interimsanalyse: Studierende durch Kopfschmerzen stark beeinträchtigt

Ergebnis der Interimsanalyse: Studierende durch Kopfschmerzen stark beeinträchtigt

Studierende in Deutschland sind durch Kopfschmerzen stark beeinträchtigt. Die im Rahmen des von der BARMER geförderten Pilotprojekts „KopfHoch“ durchgeführte Studie zur Kopfschmerzprävalenz an Hochschulen, belegt dieses.

Den Ergebnissen der wissenschaftlichen Befragung zufolge sind dabei rund die Hälfte der Studierenden in Deutschland nach dem MIDAS-Score durch Kopfschmerzen mäßig bis schwer beeinträchtigt, fast ein Drittel schwer. Für die Ergebnisse wurden die Befragungen an den drei Partnerhochschulen (Technische Universität Dresden, Humboldt-Universität zu Berlin und Fachhochschule Kiel) ausgewertet.

Die umfangreiche Befragung zeigte: Universitäres Arbeiten wird durch die Schmerzen im Kopf erheblich behindert. Durchschnittlich 2,3 Arbeitstage gehen einem betroffenen Studierenden durch Fehlzeiten und eingeschränkte Leistungsfähigkeit an der Hochschule jeden Monat verloren. Bei Migränebetroffenen sind es sogar 2,6 Arbeitstage.

Insgesamt leiden rund zwei Drittel der Studierenden unter Kopfschmerzen: 61,2 % unter Migräne, 35,8 % unter Kopfschmerz vom Spannungstyp und 3 % unter sogenanntem Medikamentenübergebrauchskopfschmerz. Gerade einmal 25,7 % kennen ihren Kopfschmerztyp. Symptomatisch für das fehlende Problembewusstsein ist auch ein unreflektierter Umgang mit Kopfschmerzmedikamenten: Von denen, die ihr Leiden mit Schmerzmitteln bekämpfen, tun das über 90 % ohne ärztliche Verordnung.

Die ausführliche Interimsanalyse finden Sie hier zum Download.